
Immendorff, ein Schüler von Joseph Beuys, zählt zu den bedeutendsten deutschen Künstlern nach 1945. Die Werke aus der Sammlung Essl spannen einen großen Bogen vom Frühwerk der 1960er Jahre über die großen politischen Tableaus bis zum Spätwerk. Im Zentrum der Ausstellung steht die Werkserie "In meinem Salon ist Österreich". Sie zeigt die Sammler Agnes und Karlheinz Essl inmitten bedeutender Künstlerinnen und Künstler Österreichs. Mit vielen von ihnen war Immendorff selbst befreundet. Ergänzend dazu wird erstmals auch die 32-teilige Entwurfsserie gezeigt.
Mit dieser Ausstellung leitet das Essl Museum einen großen Malerei-Schwerpunkt ein: Ab Februar folgen "Günther Förg. Back and Forth" (22. Februar bis 25. Mai) und "Von Baselitz bis Lassnig - Meisterhafte Bilder" (22. Februar bis 1. Juni) mit Werken von Georg Baselitz, Anselm Kiefer, Maria Lassnig, Markus Lüpertz, Sigmar Polke, Arnulf Rainer und Gerhard Richter. Bis 3. Februar läuft noch "Jonathan Meese - Fräulein Atlantis", bis 10. Februar die Essl Award Exhibition 2007, sowie bis 28. März im Schömer-Haus "A Tribute - 35 Years of the Essl Collection". (APA)