Berlin (APA/dpa) - Gut zwei Jahre
nach der Eröffnung des Holocaust -Mahnmals in Berlin haben sich laut
einem Bericht der "Berliner Zeitung" bei einem Teil der 2.711
Betonstelen Risse gebildet. Nach Angaben der Stiftung "Denkmal für die
ermordeten Juden Europas" sind rund 400 Stelen betroffen.
Uwe Neumärker, Geschäftsführer der Stiftung, sagte der Zeitung: "Wir
arbeiten gemeinsam mit dem Architekten Peter Eisenman an einer Lösung."
Geplant sei, die Risse mit einer Kunstharz-Injektion zu schließen. Die
Risse würden sich teils mehrere Meter durch die bis zu 4,70 Meter hohen
Betonblöcke ziehen. Nach Angaben der Berliner Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung sollen die Schäden noch im Herbst beseitigt werden.
Die Kosten sollten von der Baufirma, die die Stelen hergestellt hat, im
Rahmen der Gewährleistung übernommen werden. Das Holocaust-Mahnmal war
im Mai 2005 eröffnet worden. Die Kosten für den Bau des Denkmals
beliefen sich auf 27,6 Millionen Euro. Die Mittel wurden vom Bund zur
Verfügung gestellt.
APA 21:27 6.08.2007
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