Kurzer Exkurs: Das ist jene Institution, die die letzten 20 Jahre lang eine beachtliche Sammlung an gemeinhin als eher spröde geltenden Objekten aufgebaut hat. Und dazu ein tolles Archiv angelegt hat. Und unter den vielen publizierten Bänden eine ganze Reihe von Standardwerken vollbracht hat. Und die jetzt in ein Quartier für Foundations eingeschrieben oder besser: dorthin abgeschrieben wird. Exkurs Ende.
Die jedenfalls letzte Ausstellung der Vor-Foundation(s) Quartier - so soll dass Ding mit den zwei Logos drauf tatsächlich heißen - ist retrospektiv der 1993 verstorbenen deutschen Künstlerin Anna Oppermann gewidmet. Und wie es eben die Art der Generali Foundation mit ausmacht, sind Oppermanns wuchernde, von Material überbordende Installationen penibel rekonstruiert.
Aber das jetzt nur nebenher. Liebe Leute, die ihr Jonathan verehrt, liebe Sammler des Ausufernden, lieber Jonathan: Geht doch einmal dorthin, seht euch das in Ruhe an. Vielleicht ja entdeckt ihr den guten alten Begriff der Nachhaltigkeit neu oder erweitert euren Komplexitätsbegriff, oder ... Aber Vorsicht, so etwas kann das Sammelverhalten irritieren. (mm / DER STANDARD, Print-Ausgabe, 27.9.2007)