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Wiedereröffnung des Pariser Orangerie-Museums
Paris (APA) - Das Pariser Orangerie-Museum, das Claude Monets Seerosen-Gemälde versammelt, wird am 17. Mai nach sechsjähriger Schließung wegen Umbauarbeiten wieder eröffnet. Kulturminister Renaud Donnedieu de Vabres wird am Freitag (5. Mai) die berühmte zwei Meter hohe und 100 Meter lange Monet-Serie "Nympheas" in einer Einweihungszeremonie enthüllen. Von 17. bis 21. Mai ist das Museum kostenlos zugänglich.

Die 1852 in den Tuilerien errichtete Orangerie wurde 1927 einige Monate nach dem Tod des berühmten Malers zum Museum Claude Monet (1840-1926). Das Gebäude sollte die Seerosen in einer von Monet selbst entworfenen Präsentation vorstellen. Der zwischen 1914 und 1926 in Giverny entstandene Bilderzyklus wurde vom Künstler am Tag nach dem Waffenstillstand vom 11. November 1918 unvollendet an Frankreich geschenkt. Im Jahr 2000 wurde das Museum für tief greifende Umbauarbeiten geschlossen. Die von den Architekten Brochet, Lajus und Pueyo geleiteten Arbeiten kosteten insgesamt 28,9 Mio. Euro und dauerten sechs Jahre. "Es wurde die ursprüngliche Identität des Museums wieder hergestellt", sagte Museumsdirektor Pierre Georgel. Die ursprüngliche Ausstellungsfläche der Orangerie wurde von 3.200 Quadratmeter auf 6.300 Quadratmeter beinahe verdoppelt. Insgesamt 575 Quadratmeter stehen den Seerosen des Impressionisten zur Verfügung. 1.000 Quadratmeter sind in einem neu eingerichteten Untergeschoss der Walter-Guillaume-Sammlung gewidmet. Diese 144 Bilder umfassende Kollektion enthält Werke von Renoir, Cezanne, Picasso, Modigliani, Derain und Soutine.

APA 12:25 1.05.2006
 
   


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