
Zum anderen Gemälde auf Leinwand oder Aluminium, darauf sind mit karger Linie Alltagsgegenstände wie Gläser oder Handys angedeutet. Häufig hebt er die Zentralperspektive zugunsten einer "Bedeutungsperspektive" auf, d. h. die abgebildeten Dinge lassen je nach Größe und Platzierung Konnotationen auf übergeordnete Zusammenhänge zu. Hier verweist Craig-Martin auf Vorbilder aus der Kunst der Frührenaissance, namentlich erwähnt er Giotto. Auch LCD-Bildschirme und zwei radikal raumverändernde Wandgemälde kommen vor.
Erste Einzelausstellung in Österreich. (mh/ DER STANDARD, Printausgabe, 10./11./6.2006)