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derStandard.at | Newsroom | Kultur | Bildende Kunst 
16. Februar 2009
16:59 MEZ

Peter Weibel


Peter Weibel erhält Ferdinand-Runge-Preis
Der ZKM-Chef erhält die Auszeichnung für "unkonventionelle Kunstvermittlung"

Karlsruhe  - Der Ferdinand-Runge-Preis für "unkonventionelle Kunstvermittlung" geht in diesem Jahr an Peter Weibel, Chef des Zentrums für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung werde am 27. Februar von der Stiftung Preußische Seehandlung in Berlin an den aus Österreich stammenden ZKM-Leiter übergeben, teilte das ZKM am Montag mit.

"Peter Waibel ist Anstifter und Pionier neuer Erscheinungsformen der bildenden Kunst", hieß es in der Begründung der Jury. Der Preis ist nach dem Chemiker Friedlieb Ferdinand Runge benannt. Er veröffentlichte im 19. Jahrhundert bedeutende Abhandlungen zur Farbenchemie und entwickelte künstliche Farbstoffe. Sein Werk gilt noch heute als anschauliche Verbindung von Kunst und Wissenschaft. (APA/dpa)

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