Ganz Niederösterreich scheint voll mit Ausstellungen zu sein, betrachtet man das kulturelle Angebot der unzähligen Städte und Dörfer, Klöster und Schlösser. Hier hält man auch das Konzept der Landesausstellungen hoch, welches in anderen Bundesländern in den Politikerschubladen versenkt worden ist.
Der niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll betrachtet diese Aktivitäten als Investition. Allein die Landesausstellung am Heldenberg 2005 habe eine Wertschöpfung von 15 Millionen Euro erzielt, sagt Pröll.
Seit den 60er Jahren haben acht Millionen Menschen die niederösterreichischen Ausstellungen besucht, die Kuenringer, Babenberger oder einzelne Herrscher vorgestellt haben und in denen Themen wie Renaissance oder Adel oder auch das Mönchtum groß angelegt aufbereitet worden sind.
Die Wertschöpfung ist auch abseits von Rechenbeispielen groß. Wissenschafter erarbeiten Kataloge voller Wissen, Gebäude werden renoviert und erfahren einen Modernisierungsschub, sogar die Gastronomen können sich freuen. Man lernt Land und Leute kennen und erhält über das Wissen einen anhaltenden Wert, der Identität genannt wird.






