Berlin – 136 Galerien aus 23 Ländern – dazu 18 Institutionen und 21 Verlage –, aus Europa, Asien, Australien, den USA und Mittelamerika präsentierten zum Art Forum Berlin, diesmal unter dem Motto "About Beauty", die aktuelle Produktion ihrer Stars und Newcomer. Aus Österreich nahmen teil: Georg Kargl, Wien, Krinzinger Projekte, Wien, Krobath wimmer, wien, Thaddaeus Ropac, Salzburg und Johann Widauer, Innsbruck.
Zum vierten Mal seit 2004 bereichert eine Sonderausstellung das Art Forum. House Trip widmete sich der engen Verwandtschaft von Kunst, Architektur und Design und dem wachsenden künstlerischen Interesse an der Formensprache der Moderne. Die ausgewählten Künstler und Künstlerinnen beschäftigen sich mit dem "Home, sweet home", mit Innenräumen als private Landschaften und Architektur als Wunschvorstellung, und untersuchen die sich mehr und mehr verwischenden Grenzen zwischen dem (vermeintlich) privatem und öffentlichem Raum.
Private Landschaften
Ami Barak, künstlerischer Leiter des "Département de l'Art dans la Ville" (Abteilung für Kunst der Stadt), Paris, nahm den Titel seiner Ausstellung beim Wort und hat ein Haus konzipiert, in dem die Besucher keinem angelegten Parcours folgen, sondern wie in einem Haus, von Zimmer zu Zimmer, durch Gänge und Flure wandern und dabei die Kunst entdecken.
Der Förderpreis für zeitgenössische Kunst der Christian-Karl-Schmidt-Stiftung für noch nicht etablierte Kunst, die sich aufgrund ihrer Komplexität auf dem Kunstmarkt nur schwer durchsetzen kann, ging heuer Sven Johne und die Galerie Amerika, Berlin. Sven Johne, 1976 in Bergen auf Rügen geboren, lebt und arbeitet in Leipzig. (red / DER STANDARD, Print-Ausgabe, 4.10.2007)