Salzburger Nachrichten am 23. September 2005 - Bereich: kultur
Tausende werden zur Kunst bewegt

Salzburg ist nach Wien die Stadt mit dem dichtesten Angebot für die "Lange Nacht der Museen". Erfreulich ist die steigende Resonanz im Land.

KARL HARBSALZBURG (SN). Schon zwei Wochen vor der fünften "Langen Nacht der Museen" in Salzburg, die am 8. Oktober ab 18 Uhr stattfindet, steht der statistische Erfolg fest. 56 Museen und Galerien in Stadt und Land machen mit, 47 waren es im Vorjahr. 49 Institutionen bieten besondere Programme an und sind somit in die Programmbroschüre aufgenommen worden, die in Museen und Galerien schon jetzt aufliegt.

Erfreulich ist die Resonanz aus dem Land. Mit der Hundsmarktmühle Thalgau, dem Stille-Nacht- und Heimatmuseum und der Galerie Helmut Junger in Oberndorf, dem Pongauer Heimatmuseum Goldegg, dem Seelackenmuseum St. Veit, dem Museum Tauernbahn Schwarzach und den Gasteiner Museen sind neue "Anlaufstellen" der Begegnung mit Kunst geschaffen.

In der Stadt Salzburg ist das Mozart-Wohnhaus wieder dabei; neu sind das Museum der Moderne auf dem Mönchsberg, die Galerien Weihergut, die Universitätsbibliothek und das Wehrgeschichtliche Museum in der Riedenburgkaserne.

Wiederum werden - wie auf einer ausführlich detaillierten Pressekonferenz am Donnerstag im Museum Carolino Augusteum zu erfahren war - vielfältige Aktivitäten zusätzlich zum bloßen Galerien- oder Museumsbesuch angeboten, wobei besonders den Kinderprogrammen hoher Stellenwert zukommt.

Die "Salzburger Nachrichten"als Medienpartner der vom ORF getragenen Initiative werden ausgewählte interessante Angebote vor der "Langen Nacht" vorstellen.

Die Preise für die Tickets sind mit 12 Euro (ermäßigt: 10 Euro) gleich geblieben. Sie sind bei den teilnehmenden Institutionen erhältlich oder in Salzburg am Tag der "Langen Nacht" beim Treffpunkt auf dem Max-Reinhardt-Platz. Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt. Die Regionaltickets kosten 5 Euro.

Im Vorjahr wurden in Salzburg 30.000 Besuche registriert, berichtete ORF-Landesdirektor Hubert Nowak auf der Pressekonferenz.

Um die einzelnen Stationen gut erreichbar zu machen, gibt es wie gewohnt Gratis-Shuttlebusse auf verschiedenen Routen und erstmals einen Museumstrolley-Oldtimer. Die Benützung von Mönchsbergaufzug und Festungsbahn ist ebenfalls gratis.Informationen: www.langenacht.orf.at