Schröder verneint Weggang von Wien

Albertina-Direktor: Gerüchte um Wechsel nach München.
Wien.
Seit Dezember machen Gerüchte in der Wiener Kulturszene die Runde,
Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder stünde vor einem Wechsel zu
den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in München.
Schröder, der 2000 die Leitung der Albertina übernommen und die
ehemals reine Grafiksammlung in ein universales Kunstmuseum umgebaut
hat, dementiert nun einen möglichen Wechsel: Er empfinde es "als
ehrenhaft, als Kandidat für die Generaldirektion der Bayerischen
Staatsgemäldesammlungen, eines der größten Museen der Welt, genannt zu
werden", so Albertina-Sprecherin Verena Dahlitz auf Anfrage der APA, es
sei aber eine Tatsache, dass "niemand in dieser Frage an Dr. Schröder
herangetreten ist und er sich seinerseits in München weder beworben hat
noch bewerben wird". Bewerbungen sind allerdings offenbar nicht
notwendig. Über die Nachfolge des voraussichtlich im kommenden Jahr mit
65 in Pension gehenden Generaldirektors Reinhold Baumstark werde der
bayerische Kunstminister Thomas Goppel ohne Ausschreibung entscheiden,
erklärt der Bayerische Abteilungsleiter für Kunst, Toni Schmid, in der
"Presse".
Schröder wäre in München in bester Gesellschaft gewesen: Martin Ku š
ej übernimmt ab 2011 die Leitung des Bayerischen Staatsschauspiels,
bereits ab Beginn der kommenden Spielzeit ist der Klaus Bachler als
Direktor der Bayerischen Staatsoper ebenfalls an der Isar tätig.
Dienstag, 15. Jänner 2008
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