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Kleider aus Fragmenten

Ihre Werkstatt hat für vier Wochen die Wienerin Ute Neuber in der
Innsbrucker Stadtturmgalerie eingerichtet.

INNSBRUCK. Die Spezialität von Ute Neuber sind Kleiderobjekte, die Kunst zum Anziehen sind. Gemacht sind sie aus Secondhand-Kleidern und Stoffen, die Tiroler Künstler entworfen haben. Neun von ihnen haben Entwürfe geliefert, aus denen Neuber die von Andrea Bischof, Günter Gstrein und Andreas Holzknecht ausgesucht hat, ergänzt durch den von Esther Stocker, der Karl Gostner - dem Mentor des Ausstellungsprojekts - besonders gut gefallen hat.

Die neun Stoffentwürfe dekorieren die Wände der temporär zum Schneider-
atelier umgewandelten Stadtturmgalerie. Ihr Besucher kann Ute Neuber bei ihrer Entwurfs- bzw. Näharbeit beobachten, das Genähte vorführen lassen oder selbst probieren.
Was die Kleider von Ute Neuber von "gewöhnlichen" unterscheidet, ist, dass sie aus mehreren Teilen zusammengezippt sind. Diese schrägen Kleiderfragmente lassen sich fast beliebig kombinieren, zu bodenlangen Roben genauso wie flippigen Kleiderschürzen puzzeln. Der Fantasie des Benutzers sind bei diesem Spiel keine Grenzen gesetzt.

Im Rahmen der Premierentage am 22. November um 21 Uhr lädt Ute Neuber zur performativen "Fashion show", musikalisch begleitet von Elmar Fröschl.
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Stadtturmgalerie, Herzog-Friedrich-Straße 21, Innsbruck; bis 6. Dezember, Dienstag bis Samstag 15 bis 19 Uhr
2003-11-06 15:57:05