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| 16.11.2005 - Kultur&Medien / Ausstellung | ||
| Mak: Businessplan für den Gefechtsturm | ||
| 2007 will MAK-Direktor Noever seinen Contemporary Art Tower im Arenbergpark eröffnen. | ||
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Der Contemporary Art Tower (CAT) ist ein langjähriges
Projekt von Peter Noever, Direktor des Museums für angewandte Kunst (MAK).
Im Gefechtsturm Arenbergpark, den das MAK bereits teilweise als Depot
nutzt, möchte er eine Sammlung von Kunst des 21. Jahrhunderts
aufbauen, für die Künstler vor Ort Installationen schaffen sollen. Seit
über fünf Jahren arbeitet Noever jetzt schon an der Realisierung seiner
Vision. Jetzt scheint sie einen Schritt weiter gediehen. Am Dienstag gab Noever mit Investor Johannes Strohmayer
und Rechtsanwalt Karl Newole, den beiden anderen Vorständen des
Fördervereins "CAT Group" eine Pressekonferenz. Vorgestellt wurde ein
"Business Concept", das die Errichtungskosten von 20 Mio. € und deren
Finanzierung skizziert. Angestrebt wird eine Private Public Partnership,
mit Option zum Betreibermodell - was heißt, dass "die Rechtsbeziehungen in
einem Betreibervertrag zwischen öffentlicher Hand und privater
Gesellschaft geregelt werden", so Newole. Je 3,5 Millionen € sollen von Bund und Stadt kommen, zwei
Millionen vom Gebäude-Eigentümer BIG in Form von Infrastruktur-Arbeiten,
der Rest von Krediten, Mieteinnahmen und privaten Investoren. Als
"Anschauungsobjekt" wurde auch gleich ein mögliches Investoren-Paar
präsentiert, Frederick und Laurie Samitaur Smith aus Los Angeles, deren
Kunststiftung "mit der Wertsteigerung der in einer Sammlung befindlichen
Kunstwerke arbeitet". Mit sechs Investoren, so Strohmayer, sei man zurzeit
im Gespräch. Aber fix sei noch nichts. Ebenso wenig fix ist, welche Künstler Noever einladen
will. 2006 jedenfalls soll mit den Umbauarbeiten begonnen werden. 2007
rechnet man laut Konzept mit 100.000 Besuchern, die 500.000 € an Einnahmen
bringen sollen. Zum Vergleich: Das MAK hatte 2004 191.000 Besucher.
Neben Zahlenspielen gibt es auch Konkretes: Seit Kurzem
gibt es einen Mietvertrag des MAK mit der BIG über den gesamten
Gefechtsturm. Bei Bedarf kann dieser, laut MAK, an einen neuen
Rechtsträger, etwa die erst zu gründende Gesellschaft, übertragen werden.
Außerdem wird an einer Änderung des Widmungsplans gearbeitet, so Newole.
Der Turm schien bisher nicht auf. Das wäre aber erst Voraussetzung dafür,
eine Umbaugenehmigung zu erhalten. sp |
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