Mumok-Chef wird abgelöst

Edelbert Köbs Vertrag wird nicht verlängert.

Nachfolgerin könnte Sabine Breitwieser sein.
Wien.
(eb) Edelbert Köb muss gehen. Kulturministerin Claudia Schmied (SPÖ)
wird den bis Ende September 2010 laufenden Vertrag des Direktors des
Museums Moderner Kunst in Wien (Mumok) nicht verlängern. "Ich wünsche
mir dort eine Veränderung", sagte die Ministerin. Der Posten soll Ende
dieser Woche ausgeschrieben werden.
Köb (67) leitet das Museum seit 2002 und konnte das Haus auch
international gut positionieren. Im Jahr 2006 wurde Köb deshalb von
Schmieds Amtsvorgängerin Elisabeth Gehrer bis 2010 verlängert.
Laut Köbs Pressesprecherin kommt die Nachricht, dass der Vertrag nun
nicht weiter verlängert wird, "zu einem überraschenden Zeitpunkt". Köb
hält sich derzeit in New York auf und musste von seinem Team über den
Schritt der Ministerin informiert werden.
Köb gilt als international renommierter Fachmann. Von 1985 bis 1995
und von 1997 bis 2001 war er Prorektor der Akademie der Bildenden
Künste. Von 1990 bis 2000 leitete er erfolgreich das Kunsthaus Bregenz.
Auch im Mumok verzeichnet Köb ständig steigende Besucherzahlen.
Als Nachfolgerin Köbs wird Sabine Breitwieser gehandelt. Sie war
Direktorin der Generali Foundation. 2007 demissionierte sie, als
Generali und Bawag ihre Kunstsammlungen zusammenlegten. Selbst hat
Breitwieser, die beim "Steirischen Herbst" die Ausstellung "Utopie und
Monument" gestaltet, nie einen Zweifel daran gelassen, dass sie an der
Mumok-Leitung interessiert ist.
Printausgabe vom Mittwoch, 30. September 2009
Kommentare zum Artikel:
30.09.2009 Köbs letzte Ausstellung
Zchromosom
29.09.2009 art und weise
sind eine sauerei.
hans-georg
29.09.2009 art und weise
spotten jeder beschreibung bei so einem verdienten museums und kunstmann
wien ist ihn nicht wert aber da werden sie erst draufkommen wenns zu spät ist
und sabine b kann ihm inhaltlich und kompetenzmäßig nicht das wasser reichen
wienerin
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