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Kunsthistorikerin Lioba Reddeker gestorben

29.08.2011 | 13:27 |  (DiePresse.com)

Seit 2005 leitete die gebürtige Deutsche das Kunstprogramm HangART-7 in Salzburg. Reddeker verstarb nach schwerer Krankheit im Alter von 50 Jahren.

Wie die Kunstplattform "basis wien" am Montag mitteilte, ist die Kunsthistorikerin und Kuratorin Lioba Reddeker tot. Reddeker, die das Team der Plattform leitete, starb am Samstag nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 50 Jahren in Wien. Seit 2005 war sie die künstlerische Leiterin des Kunstprogramms HangART-7 in Salzburg.

Reddeker wurde 1961 im deutschen Hövelhof geboren. Nach ihrem Studium - Kunstgeschichte, Germanistik und Publizistik an den Universitäten Bonn und Münster - zog sie 1988 nach Wien. In der Bundeshauptstadt arbeitete sie für Galerien und Projekte der zeitgenössischen Kunst. Von 1993 bis 1998 leitete sie in Deutschland und Österreich Forschungsprojekte zu Themen wie Produktion und Sammeln von zeitgenössischer Kunst.

Von 1997 bis 2000 war sie Bundeskunstkuratorin und gründete in dieser Funktion 1997 das Dokumentationszentrum für zeitgenössische Kunst "basis wien - Kunst, Information und Archiv", das unter ihrer Führung an mehreren internationalen Projekten zur digitalen Archivierung von Kunst beteiligt war.

Reddeker unterrichtete anschließend, von 2003 bis 2007, Kulturmanagement an der Fachhochschule Kufstein und hielt Vorlesungen an der Kunstuniversität Linz. Anfang 2005 wurde sie künstlerische Leiterin des Programms HangART-7 in Salzburg. Seither realisiert sie 18 Ausstellungen mit Beteiligten aus zahlreichen Ländern von Spanien über Südafrika bis Island.


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