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Keineswegs zum Törggelen

14 Vorarlberger Künstler machten sich auf den Weg nach Südtirol.

Bozen (VN-cd) "Törggelen" basiert auf dem lateinischen Wort "torquere", heißt so viel wie "Wein pressen" und hat mit "torkeln" nichts zu tun.

Das sei ebenso klargestellt, wie die Tatsache, dass jene 14 Vorarlberger, die sich nach Südtirol aufmachten, nicht das beliebte "Törggelen" im Sinn hatten, sondern die Präsentation von Kunst, der eigenen, versteht sich. Das Feldkircher Palais Liechtenstein hatte die Arbeiten von Künstlern aus Südtirol beheimatet.

Flüchtig

Für die Gegeneinladung wurden Werke von Roland Adlassnig, Herbert Albrecht, Astrid Bechtold, Alexandra Berlinger, Richard Bösch, Marbod Fritsch, Harald Gfader, Gerold Hirn, Edgar Leissing, Silke Maier, Marion Mathá, David Murray, Udo Rabensteiner und Albrecht Zauner ausgewählt. Ein Querschnitt aus dem aktuellen Vorarlberger Kunstschaffen also. In der Galerie Prisma in Bozen stieß er auf großes Interesse. Auch für Vorarlberger Ausstellungsgeher (denen das meiste bekannt sein dürfte) ist etwa die Auseinandersetzung mit der flüchtigen, medialen Bilderwelt durch Alexandra Berlinger neu. Die Künstlerin zeigt den verblassten Wiederschein der Information.

Auch Roland Adlassnig setzt sich in ähnlicher Konsequenz mit den Thema Präsenz auseinander, wenn er die sich zu einer Figur formierenden Rauchschwaden fotografisch umsetzt.

Die Ausstellung in der Galerie Prisma in Bozen ist noch bis 24. September geöffnet. Ein Katalog wurde aufgelegt.

Arbeiten von Harald Gfader und Albrecht Zauner. (Foto: VN)




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