Das Objekt der römischen Künstlerinnen Eleonora Chiari und Sandra Goldschmied gehörte zu einer im September eröffneten Ausstellung mit dem Titel "Gruppentherapie". Die elektronisch aufgearbeitete Hymne setzt sich mit der Toilettenspülung in Gang, sobald ein Besucher sich dem Kunstwerk nähert.
Rissbacher sagte, ihr Haus hoffe auf eine Rückgabe des Objekts. Das Gericht habe zugesagt, bald über die Klage zu entscheiden. Die italienische Vereinigung der Museen für moderne Kunst bekundete ihre Unterstützung für das Südtiroler Museum und sprach von "Zensur". (APA)