text breit  text schmal  
drucken 

derStandard.at | Kultur | Bildende Kunst 
28. November 2006
12:51 MEZ
Goldenes Ehrenzeichen an Thaddaeus Ropac
Galerist von Republik wegen "Vermittlungsarbeit auf höchstem Niveau" geehrt

Wien - Der Galerist Thaddaeus Ropac (46) ist am Donnerstag in Wien mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet worden. Ropac leiste "Vermittlungsarbeit auf höchstem Niveau", seine Person stehe paradigmatisch für die Entwicklung des heimischen Kunstmarkts, würdigte Kunststaatssekretär Morak das über 20-jährige Wirken des international tätigen Kunsthändlers.

Ropac nahm die Auszeichnung stellvertretend für die Künstler, mit denen er arbeite, und für sein Team von mittlerweile 30 Mitarbeitern entgegen. Er strich auch die gute Verbindung mit österreichischen Museen heraus. So sei er Hauptleihgeber der Warhol-Schau, die am Donnerstag in der Albertina eröffnet wird. "Da ergibt sich starker Zusammenhang mit diesem Land. "

Thaddaeus Ropac wurde am 16. Jänner 1960 in Klagenfurt geboren. Seine erste Galerie eröffnete er bereits mit 21 Jahren in Lienz. 1983 übersiedelte die Galerie nach Salzburg, wo heute zwei Standorte bespielt werden. Seit 1989 unterhält Ropac eine logistische Niederlassung in New York, 1990 eröffnete er eine Dependance in Paris. Die Galerie ist spezialisiert auf zeitgenössische europäische und amerikanische Malerei und Skulptur. Sie ist auf allen wichtigen Messen vertreten und organisiert auch Ausstellungen in Verbindung mit Museen und Kulturinstitutionen. So wurde in Zusammenarbeit mit den Salzburger Festspielen eine Reihe von Großprojekten realisiert. Ropac sitzt im advisory board internationaler Organisationen, daneben berät die Galerie auch Privat- und Firmensammlungen. Er lebt in Paris und Salzburg. (APA)


© 2006 derStandard.at - Alle Rechte vorbehalten.
Nutzung ausschließlich für den privaten Eigenbedarf. Eine Weiterverwendung und Reproduktion über den persönlichen Gebrauch hinaus ist nicht gestattet.