| Zuviel
des Guten? Der Länderpavillon
Luxemburgs |

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Biennale Gut gebrüllt 15. Juni 2003 Zur Publikumsöffnung der 50.
Kunst-Biennale von Venedig sind am Samstag abend die
Preise verliehen worden. Den Goldenen Löwen für den
besten Länderpavillon gewann Luxemburg, ausgezeichnet
wurden außerdem die Werke des Schweizer Künstlerpaars
Peter Fischli und David Weiss aus Zürich sowie die
beiden Briten Oliver Payne und Nick Relph.
Den Ehren-Löwen für ihr
Lebenswerk erhielten die fünfundachtzigjährige Carol
Rama, Grande Dame der italienischen Avantgarde, sowie
ihr Landsmann, der Maler und Objektkünstler Michelangelo
Pistoletto. Der deutsche Pavillon, bei der letzten
Biennale mit Gregor Schneider noch ausgezeichnet und
diesmal mit Werken von Candida Höfer und Martin
Kippenberger bestückt, ging leer aus.
Auf der
Schau, die noch bis zum 2. November zu besichtigen ist,
werden Arbeiten von fast vierhundert Künstlern aus mehr
als sechzig Ländern gezeigt.
Text: Frankfurter Allgemeine
Zeitung, 16.06.2003, Nr. 137 / Seite 35 Bildmaterial:
dpa/dpaweb
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