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Kühlende Kunst am Stiel

Im letzten - heißen - Sommer wurde die Idee zur Ausstellung "Ice" geboren, im heurigen - kalten - wurde sie nun im Kunstpavillon realisiert

INNSBRUCK (schlo). Doch im Kunstpavillon mit seinem Glasdach wird sogar in diesem Sommer geschwitzt. Neun Künstler hat Kuratorin Ingeborg Erhart eingeladen, sich Gedanken zum Thema Eis zu machen.

Der hintere Galerieraum ist für die Installation von Martin Walde reserviert. Er taucht diesen in blaues Licht, spielend mit dem wahrnehmungspsychologischen Phänomen, dass blaues Licht die reale Temperatur um drei Grad kälter empfinden lässt. Über einem an Schnee erinnernden Haufen kristallinen Stearins hat Walde eine rote Wärmelampe montiert, die in ihrem Fokus das Stearin zu einem kleinen roten See schmilzt.

Franz Brunner, Günter Gstrein, Annelies Oberdanner, Jeannot Schwartz, Marco Szedenik, Lisa Waltl und www.nichts.org haben das Thema dagegen sehr wörtlich genommen. Sie haben Steckerleis in verschiedenen Geschmacksrichtungen, Farben und Formen kreiert, die im Pavillon bzw. mit einem mobilen Eis-Fahrrad verkauft werden. Das Plakat dazu hat Patrick Barmüller gestaltet.
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Kunstpavillon, Rennweg 8a, Innsbruck; bis 11. September, Dienstag bis Freitag 10 bis 12, 14 bis 18 Uhr, Samstag 11 bis 17 Uhr
2004-07-14 17:08:25