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| 19.07.2006 - Kultur&Medien / Kultur News | ||
| Bundesmuseen: Ergebnisse 2005: Verlierer, Gewinner | ||
| Dem Kunsthistorischen Museum steht für 2005 ein Minus von rund 337.000 Euro ins Haus. | ||
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Drei Bundesmuseen werden 2005 voraussichtlich mit einem
Minus abschließen: allen voran das Kunsthistorische Museum. Erwartet wurde
ein Plus von 3,4 Mio. Euro, nun steht ein Minus von 337.000 € ins
Haus. Zumindest weniger Verlust als vorhergesehen können die
Österreichische Galerie Belvedere und das Technische Museum Wien melden.
Diese Zahlen gab am Dienstag Ministerin Gehrer aufgrund
einer Anfrage des grünen Kultursprechers Wolfgang Zinggl heraus: Die
Angaben beziehen sich auf die vorläufigen Jahresergebnisse der Museen
aufgrund des Vierten Quartalsberichts 2005. Zinggl reagiert auf manche
Antworten empört: Etwa, dass die Vorhabensberichte von Belvedere und KHM
bis heute nicht völlig genehmigt wurden. Außerdem erkläre Gehrer das
KHM-Defizit anders als das KHM selbst: Als "Hauptursache werden geplante
Investitionsvorhaben, für die bereits in den Vorjahren Rücklagen gebildet
wurden, sowie gestiegene Personalkosten angegeben." Gabriele Zugay, kaufmännische Direktorin des KHM, erklärt
der "Presse" den Fehlbetrag aber vor allem mit geringeren Shop- und
Repro-Erträgen sowie mit "Periodenverschiebungen", etwa der später
angelaufenen Spenden-Kampagne für die Kunstkammer. Außerdem entging dem
KHM eine Mio. Euro an Leihgebühren, weil ein japanisches Museum eine
Ausstellung abgesagt hat. Eine Erfolgsmeldung kommt dagegen aus dem Museum moderner
Kunst: Die vorläufige Bilanz weist statt des erwarteten Minus von
150.000 € für 2005 ein ausgeglichenes Ergebnis aus. sp
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