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Das Grazer
Diözesanmuseum sucht Sponsoren zur Erhaltung seiner Kunstwerke. Im
Zuge der Generalsanierung des Hauses am Grazer Mariahilferplatz sollen
nämlich auch rund 30 Kunstwerke aus der Sammlung restauriert werden - es
fehlt allerdings am Geld. "Wir bräuchten rund 23.200 Euro (320.000
Schilling), um die notwendigsten Restaurierungsarbeiten in Auftrag geben
zu können", so Diözesankonservator Heimo Kaindl im Gespräch mit der APA.
Über den aktuellen Zustand der Kunstwerke kann man sich am 5. März im Zuge
des so genannten "Hammerschlags" im Diözesanmuseum selbst ein Bild machen.
Der Heilige Christophorus aus Deutschfeistritz (um 1515) wartet darauf ebenso dringlich wie der rund 550 Jahre alte Heilige Leonhard aus Bad Aussee oder die gotische Madonna (um 1500), die erst kürzlich ins Haus gekommen ist: Auf eine fachmännische Restaurierung, die dafür sorgen würde, dass die Fehlstellen verkittet und ergänzt, die Malschichten gefestigt und Schwundrisse im Holz geschlossen werden können. Auch "kleine Beträge" helfen "Die Restaurierungsmaßnahmen kosten je nach Zustand und Bedarf zwischen 130 und 7.000 Euro, doch selbst solche relativ kleinen Beträge sind für uns ohne fremde Hilfe schwer tragbar", so Kaindl. Deshalb wende man sich nun an die Öffentlichkeit, die im Zuge des "ersten Hammerschlags" - die den offiziellen Auftakt der baulichen Sanierungsarbeiten im Diözesanmuseum darstellt - sich selbst über die Notwendigkeit von den anstehenden restauratorischen Maßnahmen ein Bild machen können soll. Sponsoren könnten sich entweder als alleinige Paten für bestimmte Kunstwerke melden - die umfangreichste Restaurierung würde sich beispielsweise mit rund 7.000 Euro zu Buche schlagen - oder aber mit beliebigen Geldbeträgen einspringen, die dann gemeinsam mit weiteren Spenden wieder einem bestimmten Objekt zu Gute kommen. Zuwendungen steuerlich absetzbar "Auf alle Fälle wollen wir die restaurierten Objekte so kennzeichnen, dass deutlich sichtbar wird, wer hier in die Tasche gegriffen hat", erklärte Kaindl. Der Diözesankonservator wies auch darauf hin, dass Zuwendungen an Museen generell steuerlich absetzbar seien und zum Beispiel auch der Kirchensteuerbeitrag zweckgewidmet bezahlt werden könne. Dazu müsste am Einzahlschein lediglich die Institution, der das Geld zu Gute kommen soll, angegeben werden. Im Zuge der baulichen Sanierung des Museums sollen die elektrischen Anlagen und die Klimaanlage ausgetauscht und die Beleuchtung erneuert werden. Weiters sollen der Eingangsbereich neu gestaltet, ein kleiner Benutzerraum für Bibliotheksbesucher geschaffen sowie die Verwaltungsbereiche saniert werden. | |||
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