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derStandard.at | Kultur | Bildende Kunst 
21. Dezember 2007
14:00 MEZ
Kunst oder Krempel? Frage beantwortet
Deutsche Polizei lässt "echte Picassos" als billige Flohmarktware auffliegen

Coburg - Mit dem Einsatz verdeckter Ermittler hat die Kripo im bayerischen Coburg einen Millionenbetrug mit vermeintlichen Bildern des weltberühmten Malers Pablo Picasso verhindert. Die Kripobeamte hätten sich als Kaufinteressenten ausgegeben und die "echten Picassos" als billige Flohmarktware entlarvt, teilte die Polizei am Freitag mit. Die vier festgenommenen Männer hätten für die zwei angeblichen Picasso-Werke insgesamt fünf Millionen Euro gefordert. Tatsächlich habe sich der Wert der Bilder auf lediglich 500 Euro belaufen. Als Kunden hatten die Verdächtigen, von denen einer in Untersuchungshaft sitzt, vor allem reiche Russen im Visier.(APA/dpa)

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