Zu sehen ist die Serie "Newton Illustrated" von Jonathan Monk, der damit insofern auf die gemeinsame Ausstellung mit dem amerikanischen Künstler Richard Prince reagierte, als dass ihm die Methode des Abfotografierens ebenfalls als ein interessantes Mittel des Infragestellens von üblichen Repräsentationsmodellen dient. Darüber hinaus wollte Monk die Helmut Newton'schen Frauendarstellungen mit denen von Richard Prince konfrontieren. Weil dieser in der Ausstellung aber nicht mit seinen berühmten "Girlfriends" aus Biker-Magazinen vertreten ist, sondern mit einer Fotoserie, die er rund um sein Haus in "Upstate" aufgenommen hat, gelingt dieser sicherlich sehr aufschluss-reiche Vergleich in der Schau selbst leider nicht. (cb/DER STANDARD, Printausgabe, 13.04.2006)