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04.02.2002 - Ausstellung
MAK: Offensiv im Sparkurs
Peter Noever, Direktor des Museums für angewandte Kunst, präsentierte sein Programm und bietet ab sofort samstags freien Eintritt.


Im stürmischen Wandel sieht Peter Noever den Kulturbegriff. Für den Direktor des Wiener Museums für angewandte Kunst (MAK) wird die Kunst immer stärker zur privaten Angelegenheit - sein Programm versteht er als Gegenoffensive dazu. Neues Lockmittel: Freier Eintritt an jedem Samstag.

Dennoch bleibt für Ausstellungen immer weniger Geld. 1996 standen noch 1,9 Millionen € (26,14 Mill. Schilling) zur Verfügung, im Vorjahr waren es 1,4 Mill. € (19,26 Mill. S) und 2004 werden es 800.000 € (11 Mill. S) sein, rechnet Noever. Die Bundessubventionen von 8 Millionen € (110,08 Mill. S), die 2001 zur Verfügung standen, werden in den nächsten Jahren nicht erhöht. Trotzdem möchte Noever kämpfen, daß das Museum seinem Ruf als "treibende Kraft der Kunstszene" auch weiter gerecht wird. Im aktuellen Ausstellungsjahr soll das mit Retrospektiven über Richard Artschwager, von Kurt Kocherscheidt und Zaha Hadid gelingen. Herzensangelegenheit bleibt der Flakturm im Arenbergpark, der zum internationalen Zentrum für zeitgenössische Kunst, zum "vitalen Laboratorium" werden soll. m.

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