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derStandard.at | Kultur | Bildende Kunst 
26. Jänner 2005
13:12 MEZ
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centrepompidou.fr
 
"Gelatin" im Centre Pompidou
Wiener Gruppe bei Pariser Kollektivausstellung "Dionysiac"

Paris - Die Wiener Künstlergruppe "Gelatin" beteiligt sich mit einer Performance an der Kollektivausstellung "Dionysiac - L'art en flux", die vom 16. Februar bis zum 9. Mai 2005 im Pariser "Centre Pompidou" zu sehen ist. Die Schau, deren Namen sich an Nietzsches Begriff des Dionysischen als "Lebensfreude und zerstörerischer Genuss" inspiriert, umfasst insgesamt 14 Gegenwartskünstler aus Europa, Afrika und den USA.

"Art action directe"

Das Rahmenprogramm der Ausstellung sieht zwei "Nuits Cinema" vor. Am 17. Februar stellt McCarthy eine Reihe neuer Filme vor und am 31. März zeigt John Bock erstmals die Gesamtheit seiner Videos. Am 13. April ist ein Kolloquium mit dem Titel "Art action directe" geplant, das dem Thema der "Post-Post-Moderne" nach 1989 gewidmet ist.

Bei der Vernissage am 15. Februar, an der sich auch Frankreichs Kulturminister Renaud Donnedieu de Vabres beteiligt, steht nach den Angaben die Uraufführung einer Performance des südafrikanischen Künstlers Kendell Geers auf dem Programm. Während der gesamten Dauer der Ausstellung sind dann die Performances von "Gelatin", Paul McCarthy (USA) und Jason Rhoades (USA) zu sehen.

An der Schau beteiligen sich weiter der Italiener Maurizio Cattelan, die Deutschen John Bock und Jonathan Meese, die Schweizer Christoph Büchel und Thomas Hirschhorn, der Franzose Fabrice Hyber, der Ire Malachi Farrell, die US-Amerikaner Richard Jackson und Martin Kersels sowie der Brite Ketith Tyson. (APA)


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