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vom 31.08.2007 - Seite Festival
MITMACHEN: Ausstellung mit Besucher-Interaktion

"Acting in Utopia"

In "Acting in Utopia" kreieren Künstler utopische Spielräume, in denen die Besucher partizipieren und dadurch Teil der Werke werden können. Den Räumen liegen unterschiedliche Konzeptionen zu Grunde, sie können sowohl die Sinne als auch den Intellekt ansprechen. Die Gestaltung ist phantasievoll oder erinnert an vertraute Umgebungen, wobei die Entschlüsselung und Erfahrbarkeit der Kunstwerke die Interaktion erfordert. Die Ausstellung ist herausfordernd für Kinder und Erwachsene.

Die Multi-User-Installation "Bubbles", die Sie oben sehen, lässt die Besucher mit einer Echtzeit-Simulation von umherschwebenden Seifenblasen interagieren. Mit dem Eintreten in den Lichtstrahl des Projektors wirft der Benutzer einen Schlagschatten auf die Projektionsfläche. Die projizierte Fläche wird von einem Video-Input-System aufgenommen und an das Computerprogramm zurückgeleitet: Die Seifenblasen erkennen sowohl die Berührung durch einen Schatten als auch die Richtung, aus der sie angestoßen werden.

Dabei folgt das Verhalten der als autonome Objekte definierten Seifenblasen und ihre Reaktion auf den Benutzer physikalischen Gesetzen. Sie bilden ein kleines komplexes System, in dem sowohl der Gesamtzustand als auch die einzelne Interaktion mit dem Schattenwurf nichtlineare musikalische Strukturen erzeugen, die in Echtzeit über ein Midi-Interface und einen Midi-Synthesizer ausgegeben werden.

Info: Neue Landesgalerie Linz: 6. 9. 2007 - 11. 11. 2007


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