text breit  text schmal  
drucken 

derStandard.at | Kultur | Kultur & Politik 
01. Oktober 2007
12:48 MESZ
Grünen-Initiative zur Kunstförderung
Transparenz und klare Fristen sollen gesetzlich verankert werden

Wien - Mit einem Initiativantrag für ein neues Kunstförderungsgesetz wollen die Grünen ein transparentes Beiratswesen festschreiben, erläuterte Kultursprecher Wolfgang Zinggl.

Der Kulturbegriff soll zeitgemäß neu gefasst werden, Beiratssitzungen sollen öffentlich stattfinden und die Förderungswerber Gelegenheit zur Stellungnahme erhalten. Ebenso soll es "klare Fristen" geben, innerhalb derer Entscheidungen getroffen werden müssen. Es sei ein "unwürdiger Zustand", dass die Förderungswerber zu "Bittstellern" werden, die "hundertmal im Ministerium nachfragen" müssen, was aus ihrem Antrag geworden ist.

Mit der Einbeziehung der UNESCO-Konvention zur Erhaltung der kulturellen Vielfalt im Gesetz würde es "über längere Zeit möglich, der Vielfalt in der österreichischen Kulturlandschaft gerechter zu werden und langsam vom zentralen staatlichen Kulturtheater wegzukommen", sagte Zinggl. (APA)


© 2007 derStandard.at - Alle Rechte vorbehalten.
Nutzung ausschließlich für den privaten Eigenbedarf. Eine Weiterverwendung und Reproduktion über den persönlichen Gebrauch hinaus ist nicht gestattet.