| Hausbesetzer, Achtung! | |
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Die Ausstellung und ihre Architektur beziehen sich unmittelbar auf einander. |
Gelochte Stahlwände teilen den
Ausstellungsraum der Generali Foundation in einen "Bühnenbereich" und
einen "Backstagebereich". Die Architektur der Schau ist zugleich
thematisch passendes Exponat, verwendet die Berliner Gruppe "Freies Fach"
doch Elemente, die in Berlin zur Sicherung von leer stehenden Häusern vor
Vandalismus und Besetzung verwendet werden. Fortgesetzt wird der Bühnenraum in einer rein virtuellen, daher
unsichtbaren Installation. Sie repräsentiert die RFID, die neu
entwickelten so genannten künstlichen Hausintelligenzen. Codierungen
werden in Textilien eingenäht und von Fassaden, die wie Empfänger
funktionieren, aufgefangen. "Das Haus erkennt so, ob eine Person
zugangsberechtigt ist oder nicht", so Kurator Andreas Siekman. Malen nach Zahlen Überhaupt entwickelt das Kuratorenduo Alice Creischer und Andreas
Siekman ihr Thema theatralisch. Die Besucher werden nach am Boden
markierten Zahlen zick-zack durch den Raum geschickt. Ein
Ausstellungsguide gibt Hinweise zu den unbeschilderten Arbeiten anhand der
Markierungszahlen am Boden, was die Schau für zufällige Besucher schon zu
einer Art Schnitzeljagd machen kann. Begleitprogramm Zum tieferen Eindringen ins stark diskurslastige Thema wurde jedoch ein
reiches Vermittlungs- und Begleitprogramm erarbeitet, zu dem auch
Workshops für Lehrerinnen, Ausstellungsgespräche für Schulklassen,
Studierende und Gruppen gehören. Das Erscheinen des Katalogs zur
Ausstellung wird für März angekündigt. Link: Generali Foundation | ||