VN Mi, 8.11.2006

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Heute knallt der Hammer

Verkauft an den Meistbietenden, heißt es heute für Klimts "Adele Bloch-Bauer II".

New York. Einen Tag vor der Versteigerung der vier an die Erben nach Bloch-Bauer restituierten Klimt-Gemälde im New Yorker Auktionshaus Christie‘s wies Bildungsministerin Elisabeth Gehrer die Vorwürfe, man habe zu wenig dafür getan, die früher in der Österreichischen Galerie gezeigten Werke für Österreich zu sichern, erneut von sich.

Sie habe nach der Entscheidung des Schiedsgerichtes eine eigene Arbeitsgruppe eingerichtet, doch hätten alle Bemühungen letztlich nicht zum Ziel geführt.

Verpasste Chancen

Zu den Vorwürfen, Österreich habe die Gelegenheit verstreichen lassen, frühzeitig eine Verhandlungslösung mit den Bloch-Bauer-Erben zu erzielen, meinte Elisabeth Gehrer, dass das dann doch nur als Versuch gewertet worden wäre, die Erbin der Gemälde, Maria Altmann, im Preis für die Klimt-Bilder drücken zu wollen.

Aus Österreich wird unter anderem der Galerist John Sailer an der New Yorker Auktion persönlich teilnehmen. Kunstsammler Rudolf Leopold ist dagegen nicht in New York anwesend.

Klimts Gemälde "Adele Bloch-Bauer II". (Foto: APA)




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