Heute knallt der Hammer
Verkauft an den Meistbietenden, heißt es heute für Klimts "Adele Bloch-Bauer II".
New York. Einen Tag
vor der Versteigerung der vier an die Erben nach Bloch-Bauer
restituierten Klimt-Gemälde im New Yorker Auktionshaus Christie‘s wies
Bildungsministerin Elisabeth Gehrer die Vorwürfe, man habe zu wenig
dafür getan, die früher in der Österreichischen Galerie gezeigten Werke
für Österreich zu sichern, erneut von sich. Sie habe nach der
Entscheidung des Schiedsgerichtes eine eigene Arbeitsgruppe
eingerichtet, doch hätten alle Bemühungen letztlich nicht zum Ziel
geführt. Verpasste Chancen
Zu den Vorwürfen,
Österreich habe die Gelegenheit verstreichen lassen, frühzeitig eine
Verhandlungslösung mit den Bloch-Bauer-Erben zu erzielen, meinte
Elisabeth Gehrer, dass das dann doch nur als Versuch gewertet worden
wäre, die Erbin der Gemälde, Maria Altmann, im Preis für die
Klimt-Bilder drücken zu wollen. Aus Österreich
wird unter anderem der Galerist John Sailer an der New Yorker Auktion
persönlich teilnehmen. Kunstsammler Rudolf Leopold ist dagegen nicht in
New York anwesend. Klimts Gemälde "Adele Bloch-Bauer II". (Foto: APA)
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