Kunstraum Niederösterreich zeigt "New Folks"
„Viele der jungen Künstler kommen aus dem Umfeld der Malereiklasse der Kunstuniversität Linz, sind am Land aufgewachsen und nähern sich 'von außen' den urbanen Zentren der Kunst“, so Kuratorin Ursula Hübner in einer Aussendung. „Aus dieser ex-zentrischen Position lässt sich lange träumen - gar nicht so unwesentlich, um zu reifen -, aber auch zur Hysterie der Szene eine gute Distanz herstellen.“
Zu den bereits etablierten Künstlern der Ausstellung zählen Gelitin, Andreas Karner oder Tex Rubinowitz. Die aus Tirol stammende Andrea Lüth beschäftigt sich mit der unmittelbaren Darstellung von Gefühle evozierenden Situationen, die sie von der Zeichnung in die Radierung überträgt. Auch Birgit Petri arbeitet mit Radierungen. Sie versteht sich als Beobachterin, ihre Arbeiten sind entsprechend narrativ, sehr persönlich, tagebuchartig und werden immer wieder mit Text ergänzt. Die aus Niederösterreich stammende Stephanie Mold zeigt eine in Istanbul entstandene zehnteilige Zeichenserie.
Einen eigens konzipierten Hütteneinbau samt malerischer Innenausstattung steuert die Gruppe „Krafftmalerei“ (Clemens Denk, Philipp Hanich und Thomas Weinberger) bei. Marlene Haderers Installation „Cool“, Fotoprints von Ben Ross, Ursula Hübners Collagen und Bernhard Webers zarte, ambivalent wirkende Monotypien setzen ebenfalls eigenständige Akzente. Ursula Maria Probst alias female obsession ist mit der Performance-Doku „Everybody says I love you“ vertreten, Inga Hehn mit monochromen Ölbildern, Esther Strauss mit einer Videoarbeit.
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