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| 08.08.2005 - Kultur&Medien / Ausstellung | ||
| Konzentration auf Zentren - Festspielcharity für Mozart - Wohlfühlschrank für Mozart | ||
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Die Galerien in Wien rücken immer näher zusammen, die Kampfaufstellungen Eschenbachgasse, Schleifmühlgasse und Seilerstätte werden ab Herbst weiter gestärkt. Nach 30 Jahren in der Köllnerhofgasse siedelt Grita Insam dieser Tage in ein Straßenlokal nahe der Seilerstätte. An der Hülben 3 heißt die neue Adresse; am 15. September wird der etwa 130 Quadratmeter große Ausstellungsraum mit Mateo Maté eröffnet. Dem Drang zum Konglomerat haben auch die beiden jungen Galeristen von "Layr:Wuestenhagen" nachgegeben, die ebenfalls ab 15. September An der Hülben 2 zu finden sein werden. 100 Quadratmeter Ausstellungsfläche plus eine "Garage für Experimente", so Emanuel Layr, lockten sie vom Mini-Raum in der Bellariastraße Richtung Seilerstätte. Und ab Herbst verstärkt das "Mezzanin" die Eschenbachgasse, wie die "Presse" berichtete. Festspielcharity für MozartCharity-Auktionen erfreuen sich immer größerer
Beliebtheit - vor allem bei den Kunstsammlern, weniger bei den immer öfter
angeschnorrten Künstlern, die bei solchen Events schließlich die
eigentlichen Spender sind. In Salzburg springt hier Galerist Thaddaeus
Ropac in die Bresche. Gemeinsam mit dem Dorotheum organisierte er eine
Kunstauktion zugunsten des "Hauses für Mozart". Neben Ropac stifteten die
35 Bilder u. a. die Galerien Curtze und Charim, die Sammlung Essl und
der Verlag Widrich. Die Zeichnungen, Aquarelle, Drucke und Fotografien
sind bereits jetzt in den Pausen der Aufführungen in Felsenreitschule und
Festspielhaus zu besichtigen. Am 30. August um 18.30 Uhr werden sie
dann versteigert. Angeboten werden etwa das Aquarell "Hundeakrobat" von
Siegfried Anzinger (2200-2600 €), die Grafik "Hommage an Paul Klee"
von Jean Cocteau (2400-2800 €) oder ein von Dennis Hopper fotografiertes
"Rudi Gernreich Model" (1600-2000 €). Wohlfühlschrank für MozartDas Mozartjahr 2006 treibt bereits jetzt skurrile Blüten. Am Samstag wurde etwa in Salzburg der "offizielle Original-Mozartschrank" präsentiert, was formal frappant an das pleionastische Wort Welturaufführung erinnert. Das wahrhaft zeitlose Stilmöbel wurde von Künstlerin Andrea Seidl in "harmonikaler Bauweise" entwickelt und wird sich unter der Schirmherrschaft von Landeshauptfrau Gabi Burgstaller wohl zu einem Verkaufsrenner entpuppen. Limitiert auf 626 Stück - man denke bitte an das Köchelverzeichnis! - und mit handgemalten bzw. sandgestrahlten Motiven aus der "Zauberflöte" versehen, ist das teils vergoldete Luxusteil aus Ahorn und Birne um 10.000 exkl. MwSt. und exkl. Versand unter 06245/73673 zu bestellen. Ausgeliefert wird dann erst 2006. Immerhin: Für jedes verkaufte Stück fließen 1000 € in den Stipendienfonds der Universität Mozarteum Salzburg zur Förderung junger Künstler. |
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