| diepresse.com | ||
| zurück | drucken | ||
|
| ||
| 02.09.2006 - Kultur&Medien / Medien | ||
| Die Mücken swingen, das Bett vibriert | ||
| Die "Cyber Arts" zeigen einige originelle interaktive Kunstwerke. | ||
|
Buchstaben auf Gerippen, in Leydener Flaschen, auf
(Nicht-Satelliten-)Schüsseln: Ganz langsam und zäh reagieren sie auf
E-Mails, als wollten sie deren Tempo trotzen: Paul DeMarinis Installation
"The Messenger", ausgezeichnet mit der Goldenen Nica für interaktive
Kunst, ist ein nettes Labor der Entschleunigung - und passt auch gut zum
Thema der heurigen Ars Electronica. Was freilich nicht Voraussetzung für die Bewerbung um die
Ars-Preise und damit die Aufnahme in die "Cyber-Arts"-Ausstellung war. Die
ist "freestyle", geprägt nur durch die Vorlieben der Künstler. Manches mutet auch heuer wieder an, als hätte man es
schon zu oft gesehen - etwa Ryota Kimuras Etüde zur computergesteuerten
Überwachung, das halblustige "Office Live" (mit Goldfisch-Teich über der
Tastatur, Papierknödel-Ballett usw.) -, aber es findet sich einiges
Originelles, das hiemit mit Preisen in soeben von der "Presse"
eingerichteten Kategorien gewürdigt wird: Bis 8. 10., im Linzer O. K. Centrum, Di.-Do.
16-22h, Fr. 16-24h, Sa./So. 10-18h. |
||
| © diepresse.com | Wien | ||