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vom 04.09.2007 - Seite 021
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STAATSOPER: Das größte Bild der Welt
Ein eiserner Jeff Koons
"Kein Sprint, sondern ein Marathon" ist die jährliche Gestaltung des Eisernen Vorhangs in der Wiener Staatsoper für den Kurator Hans-Ulrich Obrist. Bereits zum zehnten Mal wurde heute, Montag, das Projekt des "museum in progress" in Kooperation mit der Wiener Staatsoper enthüllt. "Geisha" heißt der von Jeff Koons entworfene "Eiserne" für die Spielzeit 2007/2008.
Sexuelle Spannung
Das Motiv hat der bei der heutigen Präsentation nicht anwesende amerikanische Künstler einem gleichnamigen japanischen Holzdruck aus dem 18. Jahrhundert entnommen. Direktor Ioan Holender bezeichnete das 176 Quadratmeter große Projekt als "größte Ausstellungsfläche für ein einziges Bild auf der Welt".
"Geisha" zeigt - in leuchtenden Neon-Farben und weißen Negativ-Drucken - einen sich nähernden Eisenbahnzug, der auf eine Pferdekutsche trifft, eine Technologie wird von der anderen abgelöst.
Gesamtpublikation
Dadurch entstünde auch eine "sexuelle Spannung", sagt Koons. Diese Spannung werde auch von Popeye und Olive Oyl symbolisiert. Dadurch werde man - so Koons - mit der Sterblichkeit konfrontiert. Eine weitere in das Gemälde eingebundene Figur ist die Comic-Figur Hulk, die sowohl die östliche als auch die westliche Kultur repräsentiere. Dem Künstler stelle man "keine librettistische Vorgabe".
Für das Jahr 2010 ist eine große Publikation mit allen bisherigen Bildern geplant. |
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