Kunst-Stoff

Artschwagers Faszination für Resopal hat noch heute Vorbildwirkung für junge Künstler.


Sliding Door II, 1964/79  (Zum Vergrößern anklicken) / ©Bild: MAK
Sliding Door II, 1964/79 (Zum Vergrößern anklicken) / ©Bild: MAK
Schon seit den 60er Jahren arbeitet Richard Artschwager mit Resopal, das er nach Vorbild von Holzmaserungen künstlich marmoriert. Zudem erfüllt dieser Werkstoff für ihn ideal die Verbindung zwischen zweiter und dritter Dimension.

"Das Wunderwerk der Technik ist die Sperrplatte. Also etwas Zweidimensionales, das man aufheben und kombinieren kann, um ein Volumen zu definieren. Und die Oberfläche des Volumens hat die richtige Abbildung", erklärt der Künstler.

Material-Simulation

Counter II, 1964 (Zum Vergrößern anklicken) / ©Bild: MAK
Counter II, 1964 (Zum Vergrößern anklicken) / ©Bild: MAK
Brigitte Huck, Kunstkritikerin und freie Kuratorin, erklärt zu Artschwagers Werkstoffen: "Er hat schon sehr früh zu simulieren begonnen, natürliche Materialien durch künstliche zu ersetzen und das Ursprungsmaterial vorzutäuschen. Das ist eine Methode, die in der Folge angewendet wurde und bis heute relevant und wichtig ist."

Vorbildwirkung für junge Künstler

Die Vorliebe Artschwagers für Resopal geht bereits auf die 50er Jahre zurück, als er gemeinsam mit seinem Schwager in New York eine Möbeltischlerei gründete.

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