| Salzburger Nachrichten am 18. September 2006 - Bereich:
Kultur
Kurz gemeldet
Eckard Schuster Der Doyen der steirischen Fotokunst, Eckart Schuster, ist am Freitag im
Alter von 86 Jahren verstorben. Das berichtete der ORF Steiermark. Der
gebürtige Tiroler arbeitete u. a. als Theaterfotograf bei den Vereinigten
Bühnen Graz und war Gründungsmitglied des Forums Stadtpark. Neben den
Tier- und Pflanzenaufnahmen spielen besonders seine Menschenbilder eine
wichtige Rolle. Seine Porträts - darunter auch zahlreiche Selbstbildnisse
- spiegeln häufig durch ihre Machart das Wesen des Abgebildeten wider.
Schuster erhielt zahlreiche Gold-, Silber- und Bronzemedaillen bei
Wettbewerben und war auch Mitglied der Künstlervereinigung "Junge
Gruppe". Armin Jordan Der Schweizer Dirigent Armin Jordan ist am Freitagabend im
Orchestergraben des Theaters Basel zusammengebrochen. Er dirigierte zur
Eröffnungspremiere von Sergej Prokofjews Oper "L'amour des trois oranges".
Der 74-Jährige habe nach einer Viertelstunde Spielzeit einen
Kreislaufkollaps erlitten, wie Theaterdirektor Georges Delnon berichtete.
Der Dirigent sei zur Überwachung ins Spital gebracht worden. Er sei außer
Lebensgefahr. Nach einer Unterbrechung übernahm Lutz Rademacher den
Dirigentenstab. Klimtbilder Vier der fünf Gustav Klimt-Gemälde, die Österreich nach jahrelangem
Rechtsstreit an die Bloch-Bauer-Erbin Maria Altmann zurückgeben musste,
kommen jetzt unter den Hammer: Das Auktionshaus Christie's werde die
Kunstwerke am 8. November in New York versteigern, berichtet die "New York
Times" (Samstag). Die drei Landschaftsbilder und das Porträt "Adele
Bloch-Bauer II" sollen zusammen 100 Millionen Dollar (78,9 Millionen Euro)
wert sein. Christie's schätzt, dass das zweite Klimt-Porträt der
Zuckerfabrikantin 40 bis 60 Millionen Dollar erzielen könne. Alle fünf
Gemälde sind noch bis zum 9. Oktober in der Neuen Galerie in Manhattan zu
sehen. Die so genannte"Goldene Adele" gilt als teuerstes Gemälde der Welt,
seit es Ronald S. Lauder um 135 Millionen Dollar erstanden hat. |