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derStandard.at | Kultur | Bildende Kunst 
24. Juni 2005
12:24 MESZ
Siehe dazu

Führungsstreit an der Akademie am Schillerplatz  
Akademie: Zwei Drittel gegen Rektor Schmidt-Wulffen
Antrag auf Abberufung kommt vor den Uni-Rat - der wartet noch das schriftliche Einlangen ab

Wien - In der Sitzung des Senats der Akademie der bildenden Künste wurde ein Antrag auf Abberufung von Rektor Stephan Schmidt-Wulffen mit 13 zu sechs Stimmen, mit Zweidrittelmehrheit, angenommen. Viele der im Senat sitzenden Professoren hatten sich mit dem Entwicklungsplan nicht einverstanden erklärt. Kritik wird auch am Vorhaben geübt, das Kupferstichkabinett in der Albertina einzulagern, um den Akademiehof den Fellner-Brüdern vermieten zu können.

Schmidt-Wulffen spricht von einem Zusammenprallen der Kräfte der Beharrung mit jenen der Reform. Im Senat säßen die "Lebenslangen" (Professoren), er weiß aber die "Jungen" hinter sich, die eine Petition gegen den Antrag verfassten. Nun muss sich auch der Uni-Rat mit der Causa befassen. Sollte auch er den Antrag annehmen, ist Schmidt-Wulffen abzuberufen. Der Rat nahm dessen Reformpläne aber unlängst einstimmig an.

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In einer Aussendung am Freitag hieß es dazu: Der Universitätsrat der Akademie der Bildenden Künste Wien wird sich mit dem Abwahlantrag gegen Rektor Stephan Schmidt-Wulffen beschäftigen, wenn ihm dieser Antrag schriftlich vorliegt. Bisher habe der Uni-Rat nur über die Medien Kenntnis vom gestrigen Senats-Beschluss erhalten. Bis zum Beschluss über den Abwahl-Antrag werde der Universitäts-Rat zum Verfahren nicht Stellung nehmen, um dieses nicht zu präjudizieren, hieß es. (APA/trenk/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 24.6.2005)


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