Vertraulichkeit bis zum 26. September vereinbart
Gleichzeitig wurde der Senat um eine Stellungnahme in der Angelegenheit gebeten. "Das im Zusammenhang mit der Person des Rektors von einzelnen Persönlichkeiten des Hauses erarbeitete Material" wurde dem Senat übergeben, heißt es in einer Aussendung des Universitätsrates. Bis zum 26. September haben die Beteiligten Vertraulichkeit vereinbart.
Mit dem Beschluss werde ein gesetzeskonformes Verfahren in Gang gesetzt, sagte Urban. Der Senat werde seine Stellungnahme bis zum 3. Oktober an den Universitätsrat übergeben. Urban betonte auch, dass im Universitätsrat in dieser Angelegenheit Einstimmigkeit herrsche.
Vorwürfe: Rektor sei für chaotische Zustände und Krise der Kunstuni verantwortlich
In einer von Professoren des Universität Mozarteum initiierten Unterschriftenliste wird dem seit dem Jahr 2000 amtierenden Rektor vorgeworfen, dass er für chaotische Zustände sowie eine Krise der Kunstuniversität verantwortlich sei. Die Unterzeichner fordern die Abberufung von Rektor Haas sowie des für die Lehre zuständigen Vizerektors Gottfried Holzer-Graf. Nun soll sich der Senat mit den Vorwürfen befassen.
Rektor Haas: Möglichkeit der Diskussion ist positiv
"Der Senat bekommt das Material mit allen Vorwürfen, und dann kann man die Angelegenheit diskutieren. Das ist positiv." So reagierte Rektor Haas auf das Ergebnis der heutigen Universitätsrats-Sitzung.
Die für den 28. September von Haas einberufene Vollversammlung der Universität Mozarteum werde stattfinden. Für den selben Tag hat Haas auch eine Abteilungsleiter-Versammlung einberufen. Er wolle wissen, welche Vorwürfe konkret erhoben werden, sagte Haas. (APA)