Zur Debatte steht nach den Worten des Geschäftsführers allerdings eine solide Finanzierung der Kunsthalle und ihrer international beachteten Wechselausstellungen ab 2008. "Bis dahin werden wir die Stadt überzeugen, dass es in der documenta-Stadt eines Orts der zeitgenössischen Kunst bedarf; das ist die Kunsthalle Fridericianum", sagte Leifeld. Das Aufbrauchen finanzieller Reserven im kommenden Jahr sei keine Strategie für die Zukunft. Das jährliche Budget der Kunsthalle von rund einer Million Euro teilen sich Stadt und Land Hessen. Für 2006 kürzt Kassel seinen Beitrag um ein Zehntel.
Das Fridericianum wurde 1779 als erster öffentlicher Museumsbau auf dem europäischen Kontinent eröffnet. In der Zeit zwischen den documenta-Ausstellungen werden Wechselausstellungen mit moderner Kunst organisiert. Kurator der Kunsthalle ist seit 1997 der Ausstellungsmacher Rene Block.(APA/dpa)