Willy Puchner zeigt eine zeitgemäße Variante Liliputs
Seltsame Spiele der Schöpfung
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Willy Puchners "Drahtzieher" - eine von vielen kleinen Welten, die er in seiner jüngsten Schaffensperiode angelegt hat.
(© WZ Online)
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Von WZ Online / Franz Zauner
Willy Puchner, Grenzgänger zwischen
Fotografie und Malerei, Journalismus und Literatur, "Wiener
Zeitung"-Lesern auch bekannt als Gestalter der Fotoseite des "extra",
hat schon wieder eine Grenze überschritten und die Welt der Objekte
entdeckt. Seine jüngsten Arbeiten gibt es in der Galerie
Peithner-Lichtenfels zu bestaunen.
Es sind verschmitzte, ironische Installationen, die es da zu sehen
gibt: "Die Welt, insbesondere wenn sie klein ist, fasziniert mich. Der
Mensch, zwergenhaft und harmlos, stellt alles auf den Kopf. In seiner
für ihn konstruierten Bühne zeigt er sich und sein Ambiente, gibt
Auskunft über Mikrokosmos und ausgewählte Positionen."
Der Mikrokosmos Puchners ist ein fernes Echo von Gullivers Reisen,
allerdings haben seine kleinen Leute deutlich mehr Sinn für Pointen als
die Figuren im bekanntesten Werk Jonathan Swifts. Die Schöpfungen, die
er da offenbart, stehen surrealen Träumen näher als der schnöden
Realität. Wer Puchners neue Welten besuchen möchte, hat dazu bis zum
21. November 2009 Gelegenheit.
Galerie Peithner-Lichtenfels
Sonnenfelsgasse 6
1010 Wien
Freitag, 16. Oktober 2009
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