Ihr Programm für dasAusstellungsjahr 2006
präsentierte gestern Stella Rollig, Direktorin des Linzer
Kunstmuseums Lentos. Ihre Leitlinie heißt weiterhin: Kunst des
19. und 20. Jahrhunderts im Dialog mit zeitgenössischen
Produktionen. Weiteres wesentliches Anliegen: Die
Dynamisierung der reichhaltigen Sammlung durch Präsentationen
in ungewohnten Zusammenhängen.
• Nomaden im Kunstsalon
(26.1.-10.9.): Gegenüberstellung der Formensprache von
Meisterwerken arabischer Kelims (Privatsammlung Norbert
Prammer) und Kunstwerken des 20. Jahrhunderts (u.a. Kubin,
Scully, Bayer, Rainer).
• Gottfried Helnwein
(9.3.-5.6.): Die erste museale Schau des international
erfolgreichen Österreichers (ca. 40 Werke aus allen
Schaffensperioden zum Thema "menschliches Gesicht").
•
Skulpturen und Plastiken (22.6.-5.11.): Präsentation der
Skulpturensammlung inklusive des renovierten Forum Metall im
Donaupark.
• Museen im 21. Jahrhundert (24.11.-19.2.):
Die spektakulärsten Bauten seit der Jahrhundertwende in der
(100.000 ¤) teuersten Lentos-Schau des Jahres 2006. Linz ist
einzige Österreich-Station dieser internationalen
Tourneeausstellung.
Und dem Trend zum neuen
Bild-Realismus wird das Lentos mit Ausstellungen der jungen
Engänderin Vanessa Jane Phaff (ab 16.2. Comix im
Linolschnitt-Outfit) und der österreichischen Vorzeige-Malerin
Johanna Kandl (ab Sept) gerecht. (irju)
vom 17.11.2005 |