| OÖN
Zitat |
„Besucherzahlen sind nicht alles, aber sie
sind nicht unbedeutend.“ Erich
Watzl Vizebürgermeister & Kulturreferent
Klaus Luger Personalreferent der Stadt Linz und
im Verwaltungsausschuss
Museen | |
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| "Wir sind ja nicht im
Basar" |
Die Besucherzahlen im Lentos sind
alarmierend niedrig. Zu den Ablösegerüchten um Lentos-Chefin
Stella Rollig sagt der Linzer Bürgermeister Franz Dobusch im
OÖN-Gespäch: "Im nächsten Jahr muss sich zeigen, ob das
Publikum Rolligs Konzept annimmt".
Stella Rollig
hat ein inhaltliches Konzept für 2006 vorgelegt, u.a. mit
einer großen Schau von Gottfried Helnwein. "Das kommende Jahr
werden wir ja sehen, ob das Publikum dieses Konzept annimmt."
Zu den Gerüchten, dass Agnes Husslein, Chefin im Salzburger
Museum der Moderne, Stella Rollig beeerben soll: "Das ist ein
Gerücht aus dem Bereich der Phantasie. Ich kenne Frau Husslein
nur aus den ,Seitenblicken'." Außerdem "sind wir ja nicht im
Basar, wo mit Jobs gehandelt wird, sondern solch eine Funktion
muss ja offiziell ausgeschrieben werden."
Über
Ausstellungen zu urteilen, "ist für einen Politiker nicht
angebracht", sagt Dobusch, "aber ich denke, das Lentos ist
groß genug, dass dort mehrere Interessenbereiche als bisher
befriedigt werden können."
Sperrtag
aufheben
Zu der Disksussion um die Aufhebung des
Sperrtages: "Mich ärgert, dass dies kategorisch abgelehnt
wird. Es ist ja so, dass die Lentos-Angestellten
Magistrats-Arbeitszeiten haben. Somit müsste es auch möglich
sein, am Dienstag aufzusperren. Wenn es heißt, das koste zu
viel, dann bin ich überzeugt, dass es Möglichkeiten,
beispielsweise über Sponsoren, gibt, Geld dafür zu lukrieren.
Hauptsache ist, es kommen mehr Besucher."
Der Linzer
Personalreferent Klaus Luger, der mit den letzten
Lentos-Quartalszahlen an die Öffentlichkeit gegangen ist und
dadurch die derzeitige Diskussion um Lentos und Rollig
losgetreten hat, sieht einen Handlungsbedarf "in der
strategischen Orientierung des Museums und in der
Verwaltungsstruktur."
Das inhaltliche Konzept von
Stella Rollig für 2006 will er "als Politiker nicht
beurteilen. Aber es hat eine gewisse Spannung und
Modernitiät."
Was sagt der Personalreferent zu den
Gerüchten, dass der Vertrag mit Rollig vorzeitig aufgelöst
werden solle? "Frau Rollig hat einen Fünf-Jahres-Vertrag, und
ich sehe keinen arbeitsrechtlichen Grund, ihren Vertrag
vorzeitig zu beenden." Und Agnes Husslein-Arco? "Ich kenne
Frau Husslein nicht. Ich bin nur ein kleiner
Gemeindepolitiker. Das ist nicht so ganz meine Welt, in der
diese Dame verkehrt."
vom 06.10.2005 |
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