Wien (SN-eStro). Als Preis gab es eine handliche Skulptur des Künstlers Bernd Fasching, deren Stahlstäbe vibrieren können. Geld gab es keines für die Leute bzw. Unternehmen, die dafür belohnt wurden, dass sie Geld geben. Zum 19. Mal wurde am Mittwoch in Wien der Österreichische Kunstsponsoringpreis "Maecenas" verliehen. Die undotierte Auszeichnung wird vom unabhängigen Wirtschaftskomitee "Initiativen Wirtschaft für Kunst" (IWK) gemeinsam mit dem ORF in vier Kategorien vergeben. Bei einer Pressekonferenz stellte IWK-Geschäftsführerin Brigitte Kössner die ausgezeichneten Unternehmen vor.
Insgesamt haben sich heuer 147 Unternehmen mit fast 200 Projekten beworben. Das Gesamtbudget der eingereichten Projekte umfasste immerhin 5,6 Millionen Euro. Neben den Maecenas-Preisen wurden in den einzelnen Kategorien auch Anerkennungen ausgesprochen.
In der Kategorie "Einsteiger" erhielten zwei Unternehmen den Maecenas: Die Vorarlberger Collini Gmbh für die Unterstützung der neuen Dauerausstellung im Jüdischen Museum in Hohenems, die Boston Consulting Group für den in Zusammenarbeit mit dem Belvedere verliehenen "BC21 BostonConsulting & BelvedereContemporary Art Award". Eine Anerkennung in dieser Kategorie erhielt die Superfund Asset Management für die neue Partnerschaft mit den Wiener Symphonikern.
Den Maecenas für das "Beste Projekt/Klein- und Mittelbetriebe" erhielt die Lauster Naturstein GmbH für das bereits 40 Jahre anhaltende Sponsoring des Bildhauersymposiums im Kärntner Krastal. Die Fritz Fürst GmbH wurde für die Unterstützung der Sommerspiele Melk gelobt und die Baufirma Reißmüller für das Sponsoring der "Kulturbrücke Fratres".
Unter den 76 Einreichungen für das "Beste Konzept" setzte sich die Erste Bank für das grenzüberschreitende Kunstprogramm "Kontakt" durch. Anerkennungen gingen an die Wiener Stadtwerke als Generalsponsor des Museumsquartiers und die Opernwerkstatt Wien, an T-Mobile Austria für das umfassende Kunstengagement sowie die Kärntner Brauereien AG für das "Kunstsudhaus" in Villach. Der Maecenas der Kategorie "Kunst und Medien" ging an die Telekom Austria für den "net.culture.space" im Wiener Museumsquartier.Information: www.maecenas.at






