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derStandard.at | Kultur | Bildende Kunst 
13. September 2005
13:26 MESZ
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Gelatin 
Foto: Gelatin

Bestrickendes Hasengebirge von Gelatin
Künstlergruppe platzierte rosa Riesen-Wollhäschen auf der Spitze eines italienischen Berges: Tier soll zum Klettern und Kuscheln anregen

Artesina/Wien - Am Sonntag, 18. September, eröffnet die Wiener Künstlergruppe "Gelatin" ihr jüngstes Riesen-Projekt: Auf dem Gipfel des 1.600 Meter hohen Colletto Fava, oberhalb des italienischen Ortes Artesina, Piemont, breitet sich ein riesiger "Strick-Hase" aus. Bis zum Jahr 2025 soll das rosafarbene Woll-Kunstwerk bestehen bleiben.

"Ein Hasengebirge wie Gulliver in Lilliput"

In einer Prozession wird am Sonntag ab 11.30 Uhr der Berg bestiegen. Bis zum Sonnenuntergang dauert die Eröffnung. Der Hase, der zum Klettern und Kuscheln anregen soll, soll für die nächsten zwanzig Jahre dort bleiben. "Ein Hasengebirge wie Gulliver in Lilliput. Und man läuft um ihn herum und kann nur lächeln", heißt es im Pressetext der Künstlergruppe, der mit den Worten "Ich liebe den Hasen, der Hase liebt mich" schließt.

Salzburger "Arc de Triomphe" 2003

Gelatin (Wolfgang Gantner, Ali Janka, Florian Reither und Tobias Urban) schockierten und amüsierten von New York bis Moskau mit ihren Installationen, u. a. vor den Salzburger Festspielen im Jahr 2003 mit ihrer nackten Männerskulptur "Arc de Triomphe". Sie vertraten gemeinsam mit Granular=Synthesis Österreich bei der Kunstbiennale 2001 in Venedig. (APA)


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