Europark als Kunstplattform
Rekord. Montagabend wurde die größte Skulptur Österreichs „eingeleuchtet“. Mehr als 150 Gäste kamen, sahen – und waren sichtlich beeindruckt.
salzburg (SN). So viel Kulturprominenz war wohl noch nie auf dem Parkdeck eines Einkaufszentrums zu sehen, wie am Montagabend. Andererseits: Dass im Europark Wert auf Kultur gelegt wird, das weiß man spätestens, seit dort mit dem Oval das modernste Theater Österreichs eröffnet wurde. Gestern wurde nun „eingeleuchtet“. Und zwar „The Tree“. Dabei handelt es sich ab sofort um die größte Skulptur Österreichs. Geschaffen wurde sie vom international renommierten Künstler Jonathan Borofsky (siehe Stammblatt Seite 10), in höchsten Tönen gelobt wurde sie vom Laudator Edelbert Köb, Kurator und ehemaliger Direktor des Museums Moderner Kunst in Wien. Beeindruckt zeigten sich auch der ehemalige Rektor der Universität Salzburg, Adolf Haslinger, sowie Josef Sampl, der Rektor der Pädagogischen Hochschule.
Nicht minder beeindruckt über den selbst auferlegten Kulturauftrag des Spar-Konzerns waren auch Bürgermeister Heinz Schaden, Landeshauptfrau Gabi Burgstaller und Stadtrat Johann Padutsch. Zumal das Spar-Team um Gerhard Drexel, Marcus Wild und Christoph Andexlinger sogar noch für ein tolles Rahmenprogramm sorgte – der kulturelle Grenzgänger Beda Percht trat auf.
Weiters unter den mehr als 150 Gästen: Michael Bilic (Das Kino), Heinrich Spängler und Stiegl-Chef Heinrich D. Kiener.
Die Skulptur ist laut Europark-Manager Christoph Andexlinger 35 Meter hoch. Allein die Krone wiegt 43 Tonnen. Die Skulptur wird mit unzähligen LED-Leuchten beleuchtet, die erstaunlich sparsam sind. Die Kosten für den Stromverbrauch liegen bei nur 3,50 Euro täglich.
LH Gabi Burgstaller sagte bei der Eröffnung, die Skulptur sei ein neues Wahrzeichen für Salzburg. Bürgermeister Heinz Schaden sagte, „The Tree“ zei-ge das Selbstbewusstsein des Spar-Konzerns und was das Unternehmen draufhabe. Auch er sprach von einem neuen Wahrzeichen für die Stadt.










