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| LINZ: Neue Kunst bei Jindrak |
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| Magnetisierend durch noble
Schlichtheit |
Bestechende graphische Qualität,
zwingende formale Ausgewogenheit, technische Kompetenz und
sicheres Gespür für die passende Materialität: Das alles
zeichnet die Arbeiten der Künstlerin Dora Karácsony-Brenner
aus. Im Linzer Kunstcafe Jindrak - einer außergewöhnlichen
Schnittstelle von hochwertiger Kunst und
Nichtraucher-Kaffeehaus - zeigt sie eine aktuelle Auswahl an
Tapisserien.
Darunter Netze, in deren Gewebe
Karáscony-Brenner Zeichen eingebrannt hat. Darunter Gewebtes,
zu dreidimensionalen Objekten verdichtet. Inhalte wie
"Familie" oder "Ahnengalerie" werden exzellent vermittelt: Die
Dimension der Zeit zum einen, denn das Weben ist - ebenso wie
eine Familiengeschichte - ein langsamer Prozess des Wachsens.
Die Dimension der Gefühle, transportiert über Farb-Stimmungen
und prägnante Symbole.
Gemeinsamer Nenner der Arbeiten
ist eine magnetisierende Ästhetik in nobler Schlichtheit .
(irju)
vom 07.06.2005 |
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