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derStandard.at | Kultur | Bildende Kunst 
13. Jänner 2008
20:52 MEZ
Kaiserring an Andreas Gursky
Stadt Goslar ehrt Fotografen

Goslar - Der deutsche Fotokünstler Andreas Gursky erhält den Kaiserring der Stadt Goslar 2008. Die Jury würdige einen Künstler, der mit seinen großformatigen Bildern weltberühmt geworden sei, teilte die Stadt am Freitag mit. Der 1955 in Leipzig geborene Künstler lebt und arbeitet in Düsseldorf. Die Auszeichnung soll ihm am 11. Oktober überreicht werden. Die Bilder Gurskys seien Fiktionen auf der Grundlage von Fakten. Mit seinen Arbeiten gehöre Gursky inzwischen zu den weltweit wichtigsten zeitgenössischen Fotografen. Der Kaiserring gilt als einer der renommiertesten Preise für moderne Kunst.

Der Kaiserring - ein schlichter Goldring mit dem am 11. November 1050 in Goslar geborenen Kaiser Heinrich IV. - wird seit 1975 jährlich verliehen. Träger sind unter anderem Henry Moore, Max Ernst, Joseph Beuys, Anselm Kiefer, Georg Baselitz, Christo und im vergangenen Jahr der Multimedia-Künstler Matthew Barney. Gursky ist der 33. Preisträger.

Andreas Gursky, der seine künstlerische Arbeit mit kleinformatigen Fotografien begann, die das Verhältnis von Mensch und Umwelt zeigten, wechselte 1988 zu großformatigen Arbeiten. Er hat seit Ende der 80er Jahre an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Aus- land teilgenommen. Seine Werke sind in bedeutenden nationalen und internationalen Sammlungen vertreten. Im Kunstmuseum Basel werden derzeit Werke seiner jüngsten Schaffensperiode ausgestellt. (APA/dpa)


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