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Männliche Bildgeschichten

Drei Zeichensetzer der unterschiedlichen Art: Josef Costazza, Guiliano Natalini und Jean-Louis Poitivin.

INNSBRUCK (schlo). Der Südtiroler Josef Costazza, dem die Galerie Augustin ihre aktuelle Ausstellung widmet, ist kein Revoluzzer. Er ist Maler und Zeichner, Mensch, Landschaft und Stillleben sind seine Themen. Sie reduziert er in einer subtil nuancierten monochromen Farbigkeit zu klaren, statisch in sich ruhenden Formen, die oft über den Bildrand hinaus gehen und vom Betrachter fertig gedacht werden müssen.

Zu fast kristallin anmutenden Zeichen stilisiert auch Guiliano Natalini die Akteure seiner Bildgeschichten, in denen zu schmökern derzeit die Galerie Tausch einladet. Wie die Zeichnungen eines Bildhauers muten die Grau in Grau kolorierten, stark konturierten Figuren Natalinis an, die miteinander in unterschiedlichsten Phasen körperlicher An- und Abstoßung gefangen sind.

Im Rahmen der Ausstellungsreihe "Grafica 2" von Herbert Fuchs im Café Corso outet sich der derzeitige Leiter des Französischen Kulturinstituts, Jean-Louis Poitevin, als Zeichner. In Violett hat er den kleinen Raum ausgemalt, um darauf seine mit breitem Pinsel hingeschriebenen Blätter zu positionieren. Um die Obsession Frau geht es hier, das offensichtlich bedrohliche unbekannte Wesen
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Galerie Augustin, Museumstraße 28, Innsbruck; bis 7. Dezember, Montag 15 bis 18 Uhr, Dienstag bis Freitag 10 bis 12, 15 bis 18 Uhr, Samstag 10 bis 12 Uhr
Galerie Dieter Tausch, Adolf-Pichler-Platz 12, Innsbruck, bis 6. Dezember, Dienstag bis Freitag 15 bis 18 Uhr
Café Corso, Leipziger Platz 2, Innsbruck; bis 9. Dezember, Montag bis Freitag 8 bis 20 Uhr, Samstag 8.30 bis 12 Uhr
2002-12-04 15:02:17