
In der Debatte geht es um eine 9.500 Quadratmeter große Halle aus Gewächshauselementen in der Kasseler Karlsaue, einem in diesem Teil barocken Park in der Kasseler Innenstadt. Am größten der fünf documenta-Standorte soll ein Drittel der Exponate zu sehen sein, vor allem die größeren. Architekt Vassal hatte die Umsetzung seines Konzepts kritisiert. Die Idee werde wertlos, wenn ein ursprünglich offener und luftiger Bau verhängt und klimatisiert werde.
An den hundert Tagen der in gut sieben Wochen am 16. Juni beginnenden zwölften documenta sollen in Kassel mehr als 400 Kunstwerke in fünf Ausstellungsbauten gezeigt werden. Der Bau in der Karlsaue soll nach der Ausstellung restlos wieder abgerissen werden. (APA)