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Bild vergrößern Margit Feyerer-Fleischanderl

Kopftuch-Trägerinnen unter sich: „Pfaffen“-Gruppen der „Fey-Flei“  

Hebt sie ab oder nicht? Jene „Springerin“ nämlich, die derzeit im Linzer Kunstmuseum Lentos bei der aktuellen Ausstellung „Linz Blick“ zum Köpfler in den Ausstellungsraum ansetzt.

Die kuriose, bemalte Keramikdame ist eine der prägnanten Arbeiten der Linzer Satirikerin Margit Feyerer-Fleischanderl – Künstlerinnenname „Fey-Flei“.

Nicht übertrieben überzeichnet, aber leicht durchspickt, (eben so, wie das Leben mit uns spielt) halten uns die Figurengruppen, Drahtskulpturen und Mischtechniken der Künstlerin stets einen humorvollen Spiegel vor.

In der Selbstironie (manchen von Fey-Fleis Arbeiten springt das Autobiographische nur so aus dem Gesicht) und in allerfeinster politischer Inkorrektheit. Die keramischen Grundfiguren sind von Margit Feyerer-Fleischanderl „kalt bemalt“ - also nicht gebrannt.

Das ergibt eine auch haptisch authentisch-teigige, matte Hautstruktur und macht diese bis ca. 50 cm hohen Figuren seltsam lebendig. In ihrer Aussage liegen sie in einer eigenständigen Nische zwischen den lebensgroßen Polyester-„People“ eines Duane Hanson und den gezeichneten Personen eines Manfred Deix.

Beachtenswert sind auch Fey-Fleis „Amerika“-Bilder: skurrile Mixturen aus Fotografie und Zeichnung. (gunn)

Kontakt: +436503894710; fey.flei@aon.at; Preise von 500 bis 2000 Euro
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