Wasserschaden: Regressverhandlungen

31. Jänner 2010, 18:01

"Ausschnapsen" mit den Versicherungen steht an

Wien - Der Wasserschaden im Depot der Albertina kostete die Burghauptmannschaft 150.000 Euro. In den nächsten Tage will man mit den an der Errichtung des Depots beteiligten Baufirmen in Verhandlungen treten und "mit deren Versicherungen ausschnapsen, wie viel davon übernommen wird", so Burghauptmann Wolfgang Beer in der Wiener Zeitung. Unklar bleibt, wer jene eineinhalb Millionen Euro begleicht, die der Albertina durch die Evakuierung aller Kunstwerke entstanden sind, die angesichts der geringen Wassermenge (350 Liter), die im Juni 2009 eindrang, vielleicht gar nicht nötig gewesen wäre. (trenk/DER STANDARD, Printausgabe, 1. 2. 2010)

druckenweitersagen:
posten
Posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung

Die Kommentare von User und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.